Landsknechte im Mittelalter

Landsknechte kamen erst spät (ab dem 15. und 16. Jahrhundert) im Mittelalter auf. Da Ritter für die Fürsten sehr teuer wurden und durch zunehmende (Platten)Rüstungen immer schwerfälliger wurden, suchte man bald nach einer „günstigeren“ Alternative. Hier boten sich zu Fuß kämpfende Söldner an, welche nur mit relativ leichten Rüstungen und Langspießen (Piken) durchaus gefährlich für gegnerische Ritter werden konnten. Diese Söldner nennt man heute „Landsknechte“, sie kämpften für Geld und meist für die Seite, die sie am besten bezahlte. Eine hohe Disziplin im Kampf zeichnete diese Söldner aus und machte sie bald im deutschen Raum im Spätmittelalter bekannt und gefürchtet. Landsknechtregimenter kämpften in Formationen und festen Marschordnungen, was für die mittelalterlichen Ritterheere nicht üblich war.

Jedoch konnte auch das Anheuern von Landsknechten für den Kriegsherren „nach hinten losgehen“. Erhielten die Landsknechte nicht ihren versprochenen Sold, dann verheerten und plünderten sie ganze Landstriche ihres „Auftraggebers“.

Natürlich habe ich zum Thema „Landsknechte“ auch wieder eine kleine Geschichte mit den Legofiguren vorbereitet:

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2 Antworten auf „Landsknechte im Mittelalter“

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